— frei! —

So weit, so gut!
Ich bin so froh.*
Und das wünsch‘ ich Euch auch!
Frohe Ostern

* Ich bin nicht nur deswegen  so froh, weil mir mein Chef Rainer heute morgen nach dem Melken spontan frei gegeben hat [was ich umgehend zuhause in Mittagschlaf umgesetzt habe :-], weil er mit seiner jungen Familie tagsüber ein paar Stunden in ein Schwimmbad fahren wollte, sondern weil ich mich auf dem Hof wohlfühle – wie eine Exquisa-Kuh: Zwar nicht vom Fach und etwas exotisch anmutend, so mit rosa Hose und hellblauer Brille, aber breit grinsend und hoch zufrieden.

Preisfrage an Ulla, und all die anderen: Was haben wir hier heute gemacht?

2014-04-15 12.12

kleiner Tipp: Die richtige Antwort enthält das Wort „Zitzengummi“ 😀

HinterGrund: Ulla war mal auf einem Käse-Seminar in Österreich. Dabei is‘ sie einen Moment weg gedöst. Als der Lehrgangsleiter gerade erklärte, wie wichtig die Melkhygiene sei, fuhr Ulla beim Wörtchen „Zitzengummi“ nach oben, schaffte nicht auf Anhieb den Wieder-Einstieg und fragte „waaas, wie???….“. Der charmante Österreicher versuchte ihr nun mit aller Raffinesse und Fantasie, zu erklären, was ein Zitzengummi ist und fragte am Ende retour: „Wie nennt man das denn bei Euch in Deutschland?“.
Darauf Ulla: „Na, Zitzengummi halt.“
– Heute habe ich an Ulla gedacht.

Zurück zur Kuh

käse

Seit einer Woche bin ich auf einem konventionellen Milchviehbetrieb im UNTERAllgäu – und froh darüber.
Den Ziegenhof habe ich nach einem Monat vorzeitig verlassen, weil ich in der Käserei versauert wäre… * Doch die Zeit ist wertvoll. Die Ausbildung zur Landwirtin liegt mir am Herzen und gibt mir unbeschreiblich viel. Mein neuer Betrieb ist fein. Wohltuend aufgeräumt und organisiert. Und mit einem Mal ist es plötzlich (wieder) ganz egal, wie viel Stunden man im Stall steht oder auf’m Acker fährt. Denn es zählt nur: Es ist gut.

Die Katze auf dem Sack
* Freilich war die Entscheidung, vorzeitig umzudenken und einen anderen Ausbildungsbetrieb zu finden  schwer. Rückwärts betrachtet war es die Chance, eine unglückliche Situation zu verbessern. Ich mag Chancen. 🙂

Bei den Hirschen, im Norden

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Agritechnica

Halb zwei, Abfahrt: mit dem PartyNachtbus voll Studenten nach Hannover. Ein bisschen Schlaf. Ein bisschen Spaß. Morgens geht auf der Autobahn die Sonne auf. Die letzten Meter vor der Messe Stau. Nirgendwo in Deutschland dürfte die Anzahl der Bauern pro Hektar höher sein als hier. Endlich drinne. Unser erstes Ziel: Johnnnn Deere. Beeindruckend professionell dort alles. Freilich. Wir machen eine Führung über den Stand mit. Eine Minute widmen wir uns den Kleintraktoren, eine Minute dem Bewässerungssystem, eine Minute den Feldhäckslern und Mähdreschern, eine Minute den Pflanzenspritzen, eine Minute den größten Traktoren,… und am Ende in Ruhe einer Tasse Hirsch-Kaffee. Danke, Johnny 😀

Danach: Vieles begeistert. Nicht nur die allergrößten Maschinen, auch viele kleine Details, der lichte, luftige Stand von CLAAS. Und am Ende, ganz am Ende habe ich noch nicht einmal alles gesehen.

Eine nette Idee für jedes Kinderzimmer
Eine nette Idee für jedes Kinderzimmer

Freitag, der 13. – Hamm ’se mich erwischt!

Klarstellung:
Ich bin nicht stolz darauf, dass ich ausgerechnet in Hamm geblitzt worden bin. Im Gegenteil. Ich war bis dahin unheimlich stolz, dass ich als Autofahrerin eine weiss-blaue Weste hatte. Das vergleichsweise günstige Verwarngeld in Höhe von 15 EUR war rasch überwiesen (regelwidrig Radeln kam mich da mit 88 EUR schon spürbar teurer), keiner muss als Zeuge aussagen, niemand wird erfahren, wer mein mysteriöser Beifahrer war,… und in Zukunft will ich Konflikte wieder korrekt umfahren/-schiffen/-gehen.